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Quelle: Kölner Wochenspiegel vom 11. April 2017

ZOLLSTOCK -

(sb). Platte Reifen, kaputte Bremsen, abgenutzte Ketten und fehlende Griffe – die Fahrgeräte des kleinen Fuhrparks an der Gemeinschaftsgrundschule Rosenzweigweg boten in den letzten Monaten ein trauriges Bild. Die Fahrräder, Roller, Kettcars und Dreiräder waren derart in die Jahre gekommen, dass sie nicht mehr zum Fahren taugten. „Traurig für die Kinder, denn die Fahrzeuge sind bei ihnen heiß begehrt", schilderte Schulleiterin Stefanie Weska.

Seit Anfang April ist es mit dem Stillstand auf dem Zollstocker Schulhof Gott sei Dank vorbei, alle Fahrgeräte sind wieder startklar. Das verdanken die Schüler dem Förderverein der Schule. „Die Schule trat an uns heran mit der Bitte, ob wir etwas für den Fuhrpark tun könnten. Im Herbst haben wir beschlossen, hier aktiv zu werden, denn dafür sind wir ja da, für die Schule und den offenen Ganztag", erzählte Olaf Neugebauer, zweiter Vorsitzender des Vereins. Neugebauer suchte einen Betrieb für Fahrradreparaturen und stieß dabei auf „Meister Max" in Bayenthal. Der Chef, Max von Alvensleben, nahm den Auftrag an und reparierte nach und nach alle Fahrzeuge. „Es gab kaum etwas, das nicht kaputt war. Hier war es nicht mit einfachem Austauschen von Einzelteilen getan, sondern es war Handwerk gefragt", lachte er. Die Arbeiten kosteten insgesamt 2.800 Euro. „Die konnten wir glücklicherweise mit einer Spende der Kölner Bank bezahlen", berichtete Neugebauer. „Endlich ist es wieder so weit, dass die Kinder mit ihren Fahrzeugen fahren können. Sie lieben das!", freute sich Weska und bedankte sich beim Förderverein und der Kölner Bank. Kettcars, Roller und Co können die Kinder am Nachmittag ausleihen und damit auf dem Schulhof fahren. Vormittags werden vor allem die Räder genutzt, wenn Verkehrserziehung auf dem Stundenplan steht. Die ist fester Bestandteil des Unterrichts an der Schule, die 180 Kinder besuchen. Neugebauer, selbst Vater von zwei Kindern, von denen eins noch auf die Rosenzweigschule geht, findet es wichtig, dass man sich für die Schule der Kinder einsetzt. „Nur wenn man sich engagiert, kann man auch mitreden", meint der 51-jährige Polizist. Seit dem ersten Schuljahr seines ersten Kindes ist der gebürtige Westfale im Förderverein der Schule, und bis vor kurzem war er auch in der Schulpflegschaft. „Es ist toll, dass man etwas bewirken kann", findet er und freut sich darüber, dass er verschiedene Ideen schon umsetzten konnte wie kleine Fußballtore für den Schulhof und Klettertürme für die Erstklässler. Jetzt freut er sich mit den anderen Eltern vom Förderverein und der Schulpflegschaft, der Schulleiterin und nicht zuletzt mit den Kindern über die wieder fahrbereiten Geräte.

Miguel Cuevas von der Kölner Bank (v.l.), Guido Bracke vom Förderverein, Schulleiterin Stefanie Weska, „Meister Max" von Alvensleben, Cordula Scholz von der Schulpflegschaft und Olaf Neugebauer freuen sich, dass der „Fuhrpark" der Schule wieder fit ist.

Fotos: Broch– Quelle: http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/26696820 ©2017


 
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